Themenartikel - Andrea von epic-wear

Epic-wear ist ein Traum von mir, den ich nun seit 8 Jahren lebe! Eine absolute Herzensangelegenheit. Seit ich denken kann skizziere & entwerfe ich - mein Skizzenbuch ist immer und überall dabei. Anfangs habe ich auch im Architektur – und später dann im Fashion-Bereich entworfen, aber die Kreation von Schmuckstücken war stets im Fokus.

Das schnelle Umsetzten von Ideen und der Gedanke an die Möglichkeit die eigenen Designs auch für andere zugänglich zu machen,  hat mich begeistert & dementsprechend gepusht.

 

Warum weg vom klassischen Weg und hin zu dem Weg den das Herz gewählt hat?

 

Ich hatte zur richtigen Zeit die richtigen Menschen um mich, die mich unterstützt und auch ein Stück weit überzeugt haben, dass es funktionieren kann. Heute bin ich sehr dankbar, denn ich mache das, was mir am meisten Freude bereitet. Allerdings waren die Jahre vor der Gründung von epic-wear sehr wichtige. Durch die Erfahrung in verschiedenen Design-Bereichen (Produkt-Design, Architektur etc.) konnte ich viel mitnehmen, bzw. wurde ich auch davon geprägt. Eben alles zu seiner Zeit.

 

 

Welche Hindernisse gab es und wenn jmd. dagegen war, wie bin ich damit umgegangen?

 

Schwer ;) Ehrlich gesagt, ist es auch heute noch schwierig für mich mit Gegenwind umzugehen, das liegt an meinem Wesen. Ich nehme mir alles sehr zu Herzen.

Zudem steckt in jedem Design viel von mir, von meiner Persönlichkeit. Das macht es bei Kritik nochmal komplizierter, schnell empfindet man es als Kritik an der eigenen Person. Aber natürlich ist es auch wichtig nicht immer Zuspruch zu erhalten. Wenn Kritik konstruktiv ist und man sie objektiv sehen kann, bringt sie einem ein großes Stück weiter! Das musste ich erst lernen.

 

Mein abgeschlossenes Architekturstudium an den Nagel zu hängen und sich vollständig der Mode und dem Schmuckdesign zu widmen war anfangs für viele unverständlich. Ich bin den Weg meines Herzens gefolgt und mache jetzt das, was ich liebe. Natürlich gab und gibt es nach wie vor Höhen und Tiefen, aber das gehört dazu.  Heute weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war. Ich bin dadurch viel gefestigter geworden & vertraue mehr auf mich selbst. Dieser Prozess war somit wichtig für mich, persönlich wie beruflich. Mit #notmewithoutmybody kann ich mich daher sehr gut identifizieren.

 

Größtes Hindernis ist definitiv das Finanzielle. Ich habe keinen Investor hinter mir, keinen dicken finanziellen Polster. Kommt eine Kollektion nicht so gut an, dann merke ich das schnell. Aber auch hier habe ich dazu gelernt: Heute spornt mich der Druck an, immer noch eins drauf zu legen – weiter kreative Ideen umzusetzen um mich von der breiten Masse abzuheben um die Individualität & das Markenzeichen von epic-wear zu erhalten. Dafür muss ich frei & locker sein im Kopf, ganz im Sinne des epic-wear Claims „Born in the mountains, raised by the sea“.

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